Diese Jukurrpa gehört den Frauen der Nakamarra/Napurrurla-Untergruppen und den Jakamarra/Jupurrurla-Männern. Diese Traumzeit ist mit einem Ort namens Jaralypari nördlich von Yuendumu verbunden. Lukarrara (Wüsten-Fransenbinse [Fimbristylis oxystachya & Fimbristylis eremophila]) ist ein Gras mit essbaren Samen. Traditionell werden die Samen auf einem großen Stein („ngatinyanu“) und einem kleineren Stein („ngalikirri“) zu Mehl gemahlen. Dieses Mehl wird mit Wasser („ngapa“) vermischt, um Damper-Fladenbrote herzustellen, die gebacken und gegessen werden. In der traditionellen Malerei der Warlpiri wird die Jukurrpa, bestimmte Orte und andere Elemente durch Ikonographie dargestellt. Große konzentrische Kreise symbolisieren oft den Ort Jaralypari und auch das samenhaltige Gras Lukurrara. U-förmige Darstellungen können die Karnta (Frauen) beim Sammeln von Lukarrara zeigen, und gerade Linien werden häufig verwendet, um Samen darzustellen, die zu Boden fallen und ebenfalls von Frauen mit ihren Parrajas (hölzernen Nahrungsbehältern) und Karlangu (Grabstöcken) gesammelt werden.